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das klassische eigenheim
 
Das freistehende Einfamilienhaus ist der Traum
vieler Bauherren. Es soll Platz bieten für die ganze
Familie, über eine sinnvolle Raumaufteilung und ein
großzügiges Platzangebot verfügen zum Wohnen,
für das Hobby, die Arbeit, das Auto und mehr.
Ein großer Garten gehört genauso dazu wie ein
intelligentes Konzept für die Haustechnik, um auch
nachhaltig einen umweltschonenden und energie-
sparenden Betrieb des Hauses zu gewährleisten.
bauen im bestand
Als unmittelbare Folge eines deutlichen Anstiegs
der Herstellungskosten bei Neubauten und im
Zusammenhang mit der Forderung nach einem
städtischen Wohnumfeld bietet der Sektor
Sanierung und Umnutzung ein sehr attraktives
Potenzial. Hier besteht die Chance, ein Vorhaben
in Abschnitte zu gliedern und durch den Einsatz
moderner Haustechnik einen förderfähigen Standard
bis zum Neubauniveau zu erreichen.
wohnformen - bauformen
 
Von sehr hoher Relevanz ist die Festlegung
auf eine bestimmte Bauweise:
Das Massivhaus entsteht üblicherweise in einer
Ziegelbauweise und vereint ökologische und
wirtschaftliche Aspekte wie Werthaltigkeit.
Das Fertighaus in Holzbauweise kann kostengünstig
hergestellt werden, verfügt aber im Regelfall nicht
über die Werthaltigkeit eines Massivbaus.
die finanzierung
 
Neben einem klassischen Bausparvertrag stehen eine
ganze Reihe weiterer Wege offen. Beispielsweise muß
die Selbständigkeit des Bauherrn nicht unbedingt zum
Ausfall einer Finanzierung führen. Modelle wie Mietkauf
oder Grundstücksnutzung in Erbpacht können hier
interessante Alternativen darstellen, sollten aber stets
eingehend von einem Experten geprüft werden.
Mit Blick auf mögliche "worst-case" Szenarien gehört
die finanzierende Hausbank ebenso auf den Prüfstand
eines unabhängigen Dienstleisters bzw. Beraters.
förderprogramme
 
Mit dem Wegfall der Eigenheimzulage zum 01.01.2006
hat die KfW-Förderbank mit ihren unterschiedlichen
Darlehensprogrammen für den Neubau und die Sanieung
von Wohnimmobilien ihre Position deutlich gestärkt.
Hierbei ist es von gravierender Bedeutung, eine dem jewei-
ligen Bauvorhaben angemessene Konzeption im Entwurf
zu verfolgen. Denn je nach gewählter Dimension und
Bauform kann eine minimale Verbesserung der Konditionen
(KfW-40 statt 60) zu erheblichen Mehrkosten führen.
das grundstück
 
Durch den Grundstückserwerb wird eine sehr wichtige
Vorentscheidung getroffen. Die Mehrzahl der Kommunen
teilt ihren Baugrund über Bewerberlisten zu. Die Folgen:
eingeschränkte Wahlfreiheit und lange Wartezeiten. Es
bleibt darüber hinaus ein Restrisiko in der Finanzierung
durch nicht abschließend kalkulierte Erschließungs-
beiträge. Damit auf diesem Weg nicht das "dicke Ende"
kommt, ist der Dialog mit der zuständigen Behörde
(Bauleitplanung) absolut unerlässlich.
der bauantrag
 
Mit der Einreichung eines Baugesuchs wird eine
Rechtsgrundlage für die Umsetzung geschaffen
und eine Abstimmung öffentlich-rechtlicher und
nachbarlicher Interessen mit dem eigenen Vorhaben
vollzogen. Zentrale Bedeutung erhält der Bauantrag
auch bei Vorlage an ein Kreditinstitut oder eine
finanzierende Bank.
eigenleistung
 
Allgemein verbreitete Ansicht: "Wenn das Geld knapp
wird, greife ich eben selber zu Hammer und Kelle"
Der typische "Häuslebauer" klotzt schon mächtig ran,
wenn er über 10% seiner veranschlagten Baukosten in
Eigenleistung erbringt. Äquivalent zu einer Hilfskraft
bei 10.- EUR Stundenlohn würde dies einen Anteil von
ca. 1600 bis 2000 Arbeitsstunden bedeuten, oder
ca. 40 bis 50 Mannwochen (d.h. ein ganzes Jahr)
energieberatung
 
Mit der Umsetzung des Kyoto-Protokolls verpflichtet
sich die Bundesrepublik Deutschland, den Kohlendioxid-
Ausstoß in den kommenden Jahren drastisch weiter zu 
reduzieren. Die Folge sind verschärfte Vorschriften und
Richtlinien für weite Bereiche des Bauens einerseits,
und andererseits die Schaffung von Investitionsanreizen
durch Förderprogramme.
Architektenleistungen nach HOAI 
 
LPH 1-3
Grundlagenermittlung - Vorentwurf - Entwurf
LPH 4-6
Bauantrag - Werkplanung - Ausschreibung
LPH 7-9
 Vergabe - Objektüberwachung - Mängelverfolgung

 


 

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Copyright © 2009 Architekturbüro Schlaier
Stand: 26. November 2009